Verlags- und Imprintgruppe R. G. Fischer
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Auch als E-Book erhältlich
Laguerre, Maxime
Welche Zukunft für Frankreich und die Menschheit?
Angeborenes und Erworbenes
Herausgegeben von Irmgard Matthes
2016
248 Seiten
Hardcover
€ 22,00 (D)
ISBN 978-3-8301-1709-4
R.G.Fischer Verlag

Glückliche Umstände beendeten nach drei Jahren Gefängnisstrafe in Frankreich das düsterste Kapitel im Leben von Maxime Laguerre. Seine Beteiligung in der Französische Freiwilligenlegion gegen den Bolschewismus (LVF) während des Krieges war die Ursache für seine Inhaftierung.
Als ausgezeichneter Beobachter, leidenschaftlicher Gärtner und Autodidakt entwickelte er 1967 diverse Plastikbinder und wenig später den Kunststoffblumentopf. Zwei Produktionsstätten entstanden, und zwar ohne Fremdkapital oder Kredit. Im Alter von 72 Jahren zog er sich aus dem Unternehmen zurück, um sich dem Schreiben zu widmen. Seitdem entstanden sechs Bücher, das letzte davon stellte er 2014 im Alter von 95 Jahren fertig.
Seine Fragen und Gedanken kreisen um die Themen Naturordnung, Bildung und Fortschritt. In einem Gespräch 1996 sagte er: »Anstatt eine Frucht vom Baum der Erkenntnis zu essen, hat sich der Mensch mit dem abstrakten Denken vergiftet. Die Folge ist der Verlust des gesunden Menschenverstandes und der Sinn für Wahres und Konkretes.«
Welche Mechanismen bringen den Menschen dazu, seine Lebensgrundlagen, seine wertvollsten Schätze (saubere Luft, reines Trinkwasser, gesunder Boden) systematisch zu zerstören und dabei immer noch zu glauben, der Fortschritt fördere eine Entwicklung zum Besseren? Innovationen verfolgen aber selten ein anderes Ziel, als den Konsum zu erhöhen, um den Finanz-Kapitalismus zu bereichern. Wie steht es um ihre Wertigkeit für den Fortbestand der Menschheit?
Auf welchen Ebenen stoßen intellektuelle Vorstellungen an Grenzen, die von unseren genetischen Anlagen gesetzt werden? Gemäß dem Sprichwort »Gleich und Gleich gesellt sich gern« fühlen wir uns wohl unter Menschen mit gleicher Mentalität, dagegen fühlen wir uns unbehaglich beim Zusammentreffen mit weniger Gleichgesinnten. Und wieviel Einwanderung vertragen wir?